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Vom Hussenkrieg

Schlechte Zeiten in Neunburg. Während einer turbulenten Ratssitzung kommt die Kunde: „Die Hussiten sind im Land“. Die Bürger machen sich auf, um den Pfalzgrafen Johann um Hilfe zu bitten. Die Frauen beklagen den Krieg und ein Liebespaar wird von den Hussiten überrascht.

Auf der pfalzgräflichen Burg verfaßt der Pfalzgraf Hilferufe an seine verwandten Herzöge. Ritter und Neunburger Bürger sammeln sich und werden zur Schwarzenburg beordert. Der Schreiber Ott Ostmann dichtet sein Lied „Vom Hussenkrieg“.    

Die Oberpfälzer rüsten sich auf der Burg von Hindschi Pflug zum Kampf, zwei Mönche liefern sich ein Streitgespräch über die Lehre des Jan Hus und ein verwundeter Bote meldet: „Bei Hiltersried müßts streiten!“

Die plündernden Hussiten stellen ihre Wagenburg auf, ein oberpfälzer Ritter, der sich ihnen angeschlossen hat, rät zum Abzug und zweifelt an seinen Idealen. Es kommt zur Schlacht, die Oberpfälzer tragen den Sieg davon, aber selbst der Pfalzgraf resümiert angesichts der Verluste auf beiden Seiten: “Das Zweitschlimmste ist eine gewonnene Schlacht.“Alle singen zum Abschluß das Lied des Ott Ostmann.